Luftfeuchtigkeit in geschlossenen Räumen

Die Gesundheit des Menschen wird stark von der Umgebung, in der er lebt, beeinflusst. Ein nicht unerheblicher Faktor ist das vorhandene Klima im Wohnbereich. Die Luft ist ein Gemisch verschiedener Gase. Eines dieser Gase ist der Wasserdampf. Die Menge an Wasserdampf, die in der Luft enthalten sein kann, ist allerdings begrenzt. Je wärmer die Luft ist, desto mehr Wasserdampf kann in ihr enthalten sein. Ist die Luft zu feucht, kann die Lebensqualität durch Schimmelpilze, Allergien und Atemwegserkrankungen stark beeinträchtigt werden.

Luftentfeuchtung in Wohnbereichen

Wie gelangt die Feuchtigkeit in die Luft? Unser Körper gibt ständig Feuchtigkeit an die Raumluft ab. Ebenso entsteht Feuchtigkeit in Küchen und Bädern, durch Zimmerpflanzen und zum Beispiel durch Außenfeuchtigkeit, die den Baukörper durchdringt und z. B. im Mauerwerk gespeichert wird. Die relative Luftfeuchtigkeit steigt an, wenn diese feuchtere Luft nicht von Zeit zu Zeit ausgetauscht wird. Geschieht dies nicht, kann es an kühleren Bauteilen zur Kondensatbildung kommen oder in diesem Bereich ist die angrenzende Luftfeuchtigkeit höher. Die Kondensationsfeuchtigkeit bildet den besten Nährboden für Schimmelbefall. Gesundheitliche Beeinträchtigungen sind die Folge.