Funktionsprinzip der Kondensationstrocknung

Die feuchte Raumluft wird vom Ventilator angesaugt und strömt über ein Kühlregister (Verdampfer). Hier wird die feuchte Luft rasch abgekühlt und das überschüssige Wasser kondensiert aus (Unterschreitung der Taupunkttemperatur).

Das ausgeschiedene Wasser tropft über eine Sammelschale in den Sammelbehälter bzw. wird über einen Schlauch abgeleitet. Dieser wird, wenn er voll ist, entnommen und geleert. Die abgekühlte und entfeuchtete Luft wird danach über den Kondensator geleitet, wieder erwärmt und am Frontgitter ausgeblasen.

Bei Raumtemperaturen unter 20 °C kann das Kühlregister vereisen bzw. einfrieren. Eine Abtauvollautomatik beseitigt den Eisansatz von Zeit zu Zeit. Luft von 0 °C oder weniger hat einen niedrigen Feuchtegehalt. Es ist deshalb sinnvoll, das Gerät in diesem Temperaturbereich nicht arbeiten zu lassen.

Arbeitsbereich eines Kondensationstrockners:
  • Temperatur: 0 °C bis ca. 30 °C (variiert je nach Ausstattung des Gerätes)
  • Feuchte: 40 – 80% relative Feuchte


Trocknung durch Kondensation
Kondensationstrocknung Funktionsprinzip
  • 1 Feuchtluft
  • 2 Luftfilter
  • 3 Kühlregister
  • 4 Auffangwanne
  • 5 Kondenswasser
  • 6 Wasserbehälter
  • 7 Kondensator
  • 8 Ventilator
  • 9 Luftaustritt
  • 10 Kompressor
  • 11 Trockenluft